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| Werksbesichtigung bei Schulte |
| 09. Mai 2007 |
Nicht nur Bären machen ist Handarbeit.
Viele Produktionsabläufe, die nötig sind, um den Stoff aus dem die Teddy sind herzustellen, können nur von Hand ausgeführt werden.
Das Igelfell, aus dem schon der legendäre Mecki von Firma Steiff angefertigt wurde, bekommt seine weißen Spitzen nach wie vor in Handarbeit. Mit einer Bürste werden sie von einer Schulte-Mitarbeiterin auf das braune Mohairfell aufgetragen.
Jeder Bärenmacher kennt geknautschtes Mohair. Allerdings steht vor dem geknautschten Endergebnis eine Menge Muskelkraft!
Natürlich werden die meisten Arbeitsgänge von Maschinen ausgeführt. Aber auch die sind speziell für die Florweberei Schulte angefertigt worden und wohl weltweit nur hier in Duisburg zu sehen.
Das sind nur ein paar Beispiele, die es bei der Werksbesichtigung bei der Florweberei Schulte zu bestaunen gab. Es lohnt sich immer wieder, bei dem über hundert Jahre alten Traditionsbetrieb einmal hinter die Kulissen zu schauen. Alle Bärenfreunde und Freunde der Bärenfreunde, die am 09. Mai dabei waren, haben bei Schulte einen interessanten Vormittag verbracht und erfahren, wie viel Arbeit in jedem Zentimeter Schulte-Fell steckt! Möglicherweise sind danach bei dem einen oder anderen die selbstgemachten Lieblingsteddys noch im Wert gestiegen ...
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Meine persönlichen Eindrucke
Toll! Endlich mal eine Betriebsbesichtigung miterleben! Nicht, dass ich nicht schon mal dabei war! Das mag wohl 4 oder 5 Jahre her sein, als der Spannrahmen kaputt war und alle weiteren Produktionsabläufe in Theorie ausarteten. Obwohl Herr Wegner sich große Mühe gegeben hat, alles anschaulich zu erklären! Der Spannrahmen ist eine verantwortliche Maschine! Wenn die nicht geht, geht danach nichts mehr! Alle Maschinen, die nach dem Spannrahmen kamen, standen damals still. Was die sonst machen, wenn die in Bewegung sind, wurde erzählt.
Heute funktionierte der Spannrahmen wohl, aber weil Herr Neumann solange von Köln nach Duisburg gebraucht hatte, kamen wir genau in der Mittagspause am Spannrahmen an. Stand der also wieder still. Viel Produktion gab es am Spannrahmen nicht zu sehen. Aber etwas anderes weckte mein großes Interesse: eine Decke aus feinstem Mohair, ausgebreitet auf dem wärmsten Plätzchen des Spannrahmens, dahinter ein Kissen aus Mohair, damit es im Rücken fein warm ist! Und darauf auf diesem königlichen Lager verbrachte eine Spannrahmenarbeiterin ihre Mittagspause!
Da hatte ich die Idee, mich mal bei Firma Schulte um einen Job zu bewerben!
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Impressionen aus vergangenen Werksbesichtigungen:
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